Reinigungsaktionen vor 2008
an Großsteingräbern in der Wildeshauser Geest


Seit 2007 mache ich in Abstimmung mit dem Niedersächsischen Landsamt für Denkmalpflege und dem Forstamt Ahlhorn Feldbegehungen der zahlreichen Großstein- und Hügelgräber in der Wildeshauser Geest, wobei die Großsteingräber von den wild wuchernden Faulbäumen, Eichen, Birken, Brom- und Himbeeren, Gartengeißblatt ("Je-länger-je-lieber") etc. befreit werden.
Die folgenden Bilder zeigen den Zustand einiger weniger bekannter Großsteingräber im Frühsommer 2006 und nach gründlichem Pflanzenrückschnitt Anfang Mai 2008. Bei diesen versteckt liegenden Gräbern ist das Wuchern von Wildkäutern besonders auffällig. Als ich sie das erste Mal aufsuchte, waren sie z.T. vor lauter Bewuchs garnicht mehr als Gesamtanlage zu überschauen, bzw. nur schwer als Großsteingräber zu erkennen.

 

das Großsteingrab am "Bakler Berg" (Sprockhoff 933), im Süden von Ahlhorn


die "Holzhauser Kellersteine 1" (Sprockhoff 954), westlich von Wildeshausen


die "Holzhauser Kellersteine 2" (Sprockhoff 955), westlich von Wildeshausen.
Aus diesem Grab sind in jüngster Zeit sechs Steine entwendet worden!

 
die "Mühlensteine" (Sprockhoff 976), nördlich von Varnhorn


die "Schmeersteine" (Sprockhoff 977), nördlich von Varnhorn


das stark zerstörte Großsteingrab "Wittenhöge" (Sprockhoff 931), westlich von Huntlosen

Text und alle Fotos: Dr. B. Rothmann


Copyright: B. Rothmann V1, zuletzt geändert am 22.11.11